Lost Ember – Begebt euch auf eine Reise

Mit Sara von MissGeek.de unterwegs auf der gamescom2016, Foto: Tobias Schad

Foto: Tobias Schad

Schon häufig hat die Indie Arena der Gamescom Perlen hervorgezaubert, aber diese Spiel schießt momentan direkt durch die Decke. Gewinner des Best Indie Game Award, zweitplaziert im Best Newcomer Award und nominiert für viele andere Preise: Lost Ember von dem ganz jungen Mooneye Studio begeistert auf ganzer Linie. Dabei ist das Spiel noch nicht einmal auf dem Markt. Wir haben mit Tobias Graff, dem CEO und Programmer, mal über das Spiel gequatscht.

Worum geht es in Lost Ember?

Es geht um das Erkunden der Welt und Aufdecken der Story, nicht um krasse Kampfsysteme oder super viele Action-Sequenzen. Wir wollen uns wirklich eher auf die Erfahrung konzentrieren und ein relaxtes Gameplay erschaffen. Das Genießen und das durch die Welt laufen stehen im Vordergrund. Wir halten uns da an Spiele wie Journey. Man spielt als Haupcharakter einen Wolf, kann aber auch alle anderen Tiere der Welt übernehmen. Vor allem im späteren Verlauf des Spiels, wenn noch andere Tiere dazu kommen, entsteht eine ziemlich große Vielfalt an Möglichkeiten, wie man sich durch die Welt bewegen kann. Wenn man sich durch die Welt bewegt stößt man nach und nach auf immer mehr Ruinen und Artefakte von einer alten Kultur, die einmal in der Welt gelebt hat, und kann in diesen Ruinen die Erinnerungen eines Charakters sehen, der mal dort gelebt hat, den Untergang dieser Welt miterlebt und eine gewisse Rolle dabei gespielt hat.

Du hast einen Begleiter, ein kleines Licht, das dich am Anfang weckt und dich dazu auffordert, eine Person und die große Stadt zu retten. Du hast natürlich keine Ahnung, was das bedeutet, was das Licht von dir will und was du damit zutun hast. Aber das Licht macht dir deutlich, dass nur du das machen kannst und nur du dafür wichtig zu sein scheinst. In diesen Erinnerungen, die das Licht dir zeigt, wirst du dann mehr und mehr herausfinden, was es alles damit auf sich hat, wer diese Personen sind, die dort gelebt haben und warum du damit verbunden bist.

Auf welchen Plattformen wird das Spiel erhältlich sein?

Wir planen im Moment für PC, XBox und Playstation. Ob es noch weitere gibt, hängt ein bisschen von der Finanzierung ab. Je nachdem wieviel dort zusammen kommt, können wir noch mehr Plattformen hinzufügen.

Wie kommt es eigentlich dazu, dass man so ein Projekt ins Leben ruft?

Angefangen hat Lost Ember als unser Studienprojekt. Wir haben uns alle in der Uni kennengelernt, im Masterstudiengang Game Development und da hat es als unsere Abschlussarbeit angefangen. Die ersten Ideen und die ersten Prototypen. Seitdem hat es sich zu unserem Hauptprojekt entwickelt. Wir haben unsere Firma direkt nach dem Studium gegründet. Wir wollen das möglichst groß machen.

 

©mooneye studios

©mooneye studios

Wie groß ist euer Team?

Wir sind momentan zu fünft in unserem Büro in Hamburg, plus zwei Leute in Schottland, die für uns Sound und Musik machen. Die beiden haben sogar vorher bei Rockstar gearbeitet, als Audio-Supervisor an Projekten wie Red Dead Redemption. Mit den beiden sind wir dann zu siebt.

 

Bei Kickstarter könnt ihr das Projekt unterstützen, damit das Team alles aus ihrer Vision herausholen kann. Klickt hier und gelangt zum Kickstarter Projekt!

 

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