Die Nintendo Switch und ihr Aushängeschild

Die Nintendo Switch ist nun seit ein paar Monaten auf dem Markt und die Gaming-Welt ist wieder einmal geteilter Meinung: Liebe oder Hass? Denn die Switch bringt einige Neuerungen mit sich, die anecken oder begeistern, und Zelda – Breath of the Wild, eines der wohl besten Spiele aktuell. Ein paar Wochen teste ich nun schon die Switch ausgiebig in unserem Wohnzimmer und habe mir einige Rezensionsvideos angeschaut, um nun mein Urteil zu fällen. Dieses fällt allerdings gemischt aus.

Doch was macht die Switch eigentlich aus? Es ist die Kombination von Handheld und Konsole, die einen so flexibel wie noch nie macht, eine fantastische Grafik und die Spiele, die sie mit sich bringt.

Was mich lange vom Kauf abgeschreckt hat, ist der wohl doch heftige Preis. Es ist nicht nur die Konsole, sondern auch Zubehör, wie ein zusätzlicher Controller, Schutzhüllen und natürlich die Spiele, die sich summieren. Irgendwann siegte dann doch die Neugierde und die neue Nintendo Konsole landete in unserem Wohnzimmer. Eine Empfehlung für alle, die über einen Kauf nachdenken: Testet die Switch, denn sie ist nicht für jeden etwas und eigen in ihrem Spielerlebnis.
Der Aufbau und die erste Inbetriebnahme funktionieren super einfach und nach nur wenigen Schritten der Kontoerstellung kann es auch schon losgehen. Das ist ja nicht unbedingt selbstverständlich bei manchen Konsolen.

Als Handheld ist sie ein bisschen klobig. Am Bildschirm, der ungefähr die Größe eines Tablets hat, sind rechts und links die kleinen Joysticks befestigt und die Tastenverteilung ist ähnlich wie bei der Xbox (was mich persönlich ein bisschen stört). Die Joysticks sind wirklich gewöhnungbedürftig klein und wenn man sie an den Controller befestigt wird es echt ein bisschen tricky. Für Menschen mit großen Händen kann es da schwieriger werden. An sich liegt der mitgelieferte Controller nicht so bequem in der Hand wie ein DualShock Controller von Sony. Aber es gibt ja Abhilfe: Spezielle Controller, die man sich zusätzlich kaufen kann (jippie, noch mehr Geld ausgeben), lösen das unbequeme Problem.

Das Prinzip, dass man zwischen Fernseher und Handheld wechseln kann, ist hingegen unschlagbar. Man muss nicht mehr darauf verzichten weiterzuspielen, wenn man am Wochenende wegfährt. Allerdings hält der Akku nur etwa 3-4 Stunden. Sound und Optik der Spiele sind genauso gut, wie auf dem Fernseher, sodass der Spieler auch da auf nichts verzichten muss.

Zelda – Breath of the Wild

Doch kommen wir nun zu dem neuen Aushängeschild von Nintendo: Zelda – Breath of the Wild. Lange haben wir auf ein neues Zelda-Spiel gewartet und es hat sich wirklich gelohnt. Ein grandioses Open-World-Game, dass diesen Namen auch wirklich verdient. Seit ich angefangen habe zu spielen, habe ich kaum etwas von der Hauptstory geschafft und meine Zeit eher damit verbracht, Türme zu erklimmen und Krogs zu suchen. Denn so interessant die Hauptstory auch ist, neue Gebiete zu entdecke und Berge zu erklimmen macht in diesem Hyrule unglaublich viel Spaß. Die neuen Spielelemente treiben einen zwar manchmal in den Wahnsinn, sind aber dennoch großartig: Alle Waffen die man findet, gehen nach ein paar Mal benutzen kaputt und dann steht man auf einmal in einem großen Kampf ohne Waffe da. Mitten in einer kniffligen Kletterpartie geht einem die Ausdauer aus und man stürzt in das Game-Over. Das Spiel stellt einen immer wieder vor neue Herausforderungen und das sind nicht unbedingt knifflige Dungeons oder starke Boss-Fights, sondern niedrige Ausdauer, wenig Herzen und schlechte Ausrüstung. Das, die Story und die fantastische Spielwelt machen Zelda – Breath of the Wild zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele.

 

Fazit

Die Switch ist eine tolle neue Konsole, die zwar auch ihre Schwächen hat, aber alles in allem durch Flexbilität und tolle Spiele überzeugt. Allerdings sollte man sie vorher testen, um zu gucken, ob sie zu einem passt, da sie doch speziell ist. Und wer weiß, vielleicht kommen noch ein paar Kracher-Spiele.

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