„Try and say YES!“ – Ein Interview mit Lori Dungey

Regelmäßige Besucher der Ring-, Hobbit- und MagicCons kennen Lori natürlich alle, egal ob als Hobbitdame Mrs. Bracegirdle, Teil des Kiwi-Squads oder als Co-MC und Mini-Mark. Aber das ist natürlich längst nicht alles, was in der quirligen Neuseeländerin steckt. Lori ist ein wahres Multitalent! Neben der Schauspielerei arbeitet sie als Autorin, Regisseurin und Synchronsprecherin. Ihre Impro-Theater Workshops auf den Ring- und HobbitCons sind geradezu legendär! Wir haben auf der MagicCon 2018 die Gelegenheit beim Schopf ergriffen mit Lori in einigen ihrer wenigen freien Minuten zu plaudern, unter anderem über ihre Con-Erfahrungen der letzten 10 Jahre und warum Impro-Theater ihr so viel bedeutet. Aber lest selbst!

Deutsche Version

(This is a translation! English version below!)

MissGeek: Hallo Lori und vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mit uns zu sprechen. Du warst ja mittlerweile häufiger hier in Bonn als wir. Es ist dein zehntes Jahr, wenn ich mich nicht irre?

Lori Dungey: Ja. Ich war nicht ganz sicher ob es zehn oder zwölf sind, aber dann sage ich auch mal zehn. Denn eigentlich wissen die Fans so etwas immer besser als ich, also bleiben wir bei zehn!

MissGeek: Erinnerst du dich noch an deine erste RingCon? Wie war das so? Was waren deine ersten Eindrücke?

MagicCon 2018 – Foto: Tobias Schad

Lori: Ja, Mark und Craig hatten mir schon von der Convention erzählt, auf die sie da immer gehen. Die beiden machten dort Impro-Theater und nach zwei oder drei Jahren wurde ihnen etwas langweilig, also sagten sie zu Dirk: „Wir kennen da diese Frau, sie ist ein Hobbit und ganz schön wild. Sie sollte kommen!“ Und alles was Dirk sagte, war: „Ja, alles klar“ und so kam ich zum ersten Mal nach Bonn. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Mark und ich mein erstes Panel zusammen hielten und wir waren ja daran gewöhnt zusammenzuarbeiten, da wir ja auch befreundet sind. Also waren wir wie gewohnt frech zueinander. Mark hatte irgendwas schnippisches zu mir gesagt, also hab ich genauso schnippisch reagiert und das Publikum machte sofort „Uuuuuh“, weil alle vermutlich dachten „Oh, sie hat Mark, den MC [Moderator], gedisst!“ Ich war zu diesem Zeitpunkt noch kein MC, also habe ich mich einfach weiter über Mark lustig gemacht und alle fanden das wohl urkomisch. Also fingen wir  an auf diesem frech-zueinander-sein aufzubauen.
Mark und Craig haben mich da wirklich gut durchgeführt. Sie haben mir erklärt was ich zu tun habe, also war ich wirklich gut vorbereitet. Ich hatte alles über meine gesammelten Erfahrungen und meine Castings aufgeschrieben, genauso alles über das Filmen, Makeup und Haare und all die Leute, mit denen ich gearbeitet habe. Mark und Craig hatten mir gesagt, dass auf der Conbühne zu stehen so ähnlich wäre, wie eine Show aufzuführen. Dass es mehr wäre als darauf zu warten, dass einem Fragen gestellt werden. Da dachte ich mir „Ich bin vorbereitet!“
Also führte ich quasi eine Show darüber auf, wie es für mich war in Der Herr der Ringe mitzuspielen und so weiter. Und die Leute wussten das zu schätzen. Für mich war das so auch viel einfacher, weil mich ja niemand kannte. Ich wusste, ich musste mich gut vorbereiten, um die Leute für mich zu gewinnen.

MissGeek: Das hast du auf jeden Fall geschafft! Hast du denn besondere Lieblingsmomente von all den Conventions die du bisher besucht hast? Ich wette, da gibt es einige!

Lori: Ich liebe einfach alle Kiwi-Panels, die ich mit Mark und Craig gemacht habe! Wir sehen einander nicht besonders oft, besonders Craig, weil er ja nicht in Neuseeland wohnt. Es war also immer wieder wie ein wunderbares Zurückkommen zur Familie, mein Brüdern – meinen Impro-Theater-Brüdern! Meine liebsten Momente sind immer mit diesen Jungs, einfach mit ihnen zusammen zu sein und Zeit zu verbringen. Das ist immer wieder sehr schön.

MagicCon 2018 – Foto: Tobias Schad

MissGeek: Das ist ja für uns ganz ähnlich. Mit Freunden zusammen sein, darum geht es bei diesen Conventions.

Lori: Ja, ich denke, das ist ganz schön verrückt. Sogar für ein paar der Schauspieler, die schon seit langer Zeit kommen, ist es genauso. Wir würden ja immer behaupten, dass die Schauspieler wichtig sind aber … nein. Man könnte fast eine Convention ganz ohne Schauspieler veranstalten. Ich meine, man will sie ja schon irgendwie dabei haben, sie sind das Sahnehäubchen, aber man könnte auch eine Convention veranstalten, auf welche die Leute einfach kommen, um Zeit miteinander zu verbringen.

MissGeek: Du hast RingCons und HobbitCons gesehen, und jetzt bereits zwei MagicCons. Wie unterscheiden sich die Cons voneinander? Gibt es überhaupt Unterschiede? Und hast du eine Lieblingsconvention?

Lori: Ich weiß nicht, ob es da viele Unterschiede gibt. Ich meine, klar, es gibt weniger Kostüme aus Der Herr der Ringe. Es gab ein paar Jahre, da war es hier wie auf den tollen letzten Der Herr der Ringe Conventions. Es schienen mehr kostümierte Leute zu kommen. Oder vielleicht sind mittlerweile einfach generell mehr Besucher da? Ich fand es super, als es noch so viele Kostüme aus Der Herr der Ringe gab und noch ein paar andere dazu kamen. Da konnte man dann immer fragen „Oh, wo [aus welchem Film] kommst du denn her?“.
Ich glaube, einer der tollsten Momente war es einfach, um die Ecke zu kommen und diese riesigen Der Herr der Ringe Lego Figuren herumlaufen zu sehen. Ich dachte nur „Oh mein Gott! Das ist so witzig!“. Ich glaube, nur auf RingCons kann man all diese Hobbits zusammenbringen. Das war ziemlich lustig und immer wieder schön.

MissGeek: Wir haben bereits ein wenig über Impro-Theater gesprochen. Du hast schon viele Impro-Workshops auf RingCons geleitet. Ich hatte immer das Gefühl, dass Impro-Theater dabei helfen kann mehr aus sich herauszukommen und selbstbewusster zu werden. Hättest du noch andere Ratschläge für jemanden, der versucht selbstbewusster zu werden?

Lori: Versucht einfach ‚ja‘ zu sagen. Versucht ‚ja‘ zu sagen anstatt ’nein‘. Anscheinend hat ein Mann genau das gemacht und ein Buch darüber geschrieben. Er hat wohl eine Wette mit jemandem geschlossen, nur noch ‚ja‘ zu sagen. Und laut ihm hat ihn das zu vielen interessanten Orten geführt, vermutlich auch einigen Orten, an denen er lieber nicht gewesen wäre. Ich dachte nur ‚Wow! Da hat aber wirklich jemand seinen Worten Taten folgen lassen!‘.

MissGeek: Er hat also einfach zu allem ‚ja‘ gesagt?

Lori: Ja, und anscheinend war das gar nicht so leicht. Vielleicht hat er das nur für ein paar Tage gemacht, das weiß ich nicht mehr. Aber ich fand das sehr interessant, weil viele Leute direkt immer ’nein‘ sagen, oder sie sagen ‚ja, aber …‘, was eigentlich auch irgendwie ’nein‘ bedeutet. Also, sagt alle ein bisschen häufiger ‚ja‘ und seid nett zu einander. Das ist das wunderbare an Impro-Theater. Man sagt immer ‚Sorge dafür, dass dein Gegenüber gut aussieht und eine gute Zeit hat‘, und wenn jeder genau das denkt, dann wird auch jeder eine tolle Zeit haben. Weil alle aufeinander acht geben. Das ist wirklich toll.

MissGeek: Das stimmt! Wird es denn in Zukunft noch Impro-Workshops von dir auf den Conventions geben?

Lori: Also, ich würde das wirklich gerne machen, habe aber einfach keine Zeit! Das ist schade, aber mit immer mehr Pflichten als MC bin ich quasi die ganze Zeit unterwegs.

MissGeek: Wie schade! Ich hatte bisher nicht die Gelgenheit, an einem Workshop teilzunehmen.

Lori: Ja, viele Leute haben schon ein paar sehr liebe Dinge gesagt. Da gab es mal einen Kerl, der eine Frage gestellt hat und dann aber meinte: „Ich muss dir auch sagen, dass ich mal einen Workshop mit dir gemacht habe und dir dabei erzählt habe, dass ich Schauspieler werden will. Da hast du gesagt ‚Na, dann mach es doch einfach!'“ – irgendwie sowas, vermutlich noch ein wenig direkter. Und dann erzählte er, dass er seinen Job gekündigt und damit angefangen hatte, wirklich an sich und seinen Fähigkeiten zu arbeiten. Und er hatte zu diesem Zeitpunkt dann tatsächlich seinen ersten Job in der Tasche! Wow. Das fand ich wirklich mutig. Und es war toll, dass er mir das erzählt hat. Wirklich toll.

MissGeek: Du hast ja gerade gesagt, dass du jetzt auch ‚Mistress of Ceremonies‘ bist, wie kam es denn dazu? Wie bist du Mini-Mark geworden?

Lori: Hm, ich glaube als Mark zum MC wurde haben wir irgendwann festgestellt, dass es davor Leute gab, die nicht mit den Schauspielern auf der Bühne geblieben sind. Darüber haben wir dann gesprochen. Wir fanden es beide sehr wichtig, jemanden auf der Bühne zu haben, wenn die Schauspieler es denn so wollten. Andere MC stellten quasi nur die Schauspieler vor und verließen dann die Bühne. Ich wusste das, also war ich vorbereitet. Aber andere Schauspieler fragten sich nur, wo denn auf einmal der nette junge Mann geblieben sei. Und ihr wisst ja selbst wie Fans so sind. Sie sind manchmal ein wenig schüchtern. Sie kennen dich ja nicht, also brauchst du ein wenig Zeit, um von dir selbst zu erzählen und davon, was du so machst. Dadurch fühlen sich dann auch die Fans ein bisschen sicherer und besser und denken sich „Jetzt stelle ich meine Frage einfach!“, und dann gehts schon los. Wir wollten immer sicherstellen, dass jemand mit auf der Bühne bleibt. Und weil ja auf zwei Bühnen gleichzeitig Panels laufen und ich schon viel Erfahrung als MC hatte, fragte mich Mark einfach, ob ich nicht die zweite Bühne übernehmen wolle, damit er die Panels auf der Hauptbühne moderieren könne und vielleicht auch ab und zu mal eine Pause machen kann. Denn der arme Mark hatte nie Pause! So ist das also alles passiert, weil wir beschlossen haben, dass wir mit den Schauspielern auf der Bühne zu bleiben, anstatt sie allein dort zurückzulassen.

MissGeek: Zum Schluss wollen wir dich noch nach deinen zukünftigen Plänen fragen. Was steht bei dir an, nachdem du von dern MagicCon zurück bist?

Lori: Drei Tage nachdem ich zurückgekommen bin setze ich mich ins Auto und fahre runter nach Hawk’s Bay [Neuseeland], und dort unterrichte ich eine Woche lang an der National Youth Drama School. Dort ist es so ähnlich wie im Film Fame. Genau so eine Schule ist das. Dreihundert Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Land, einige aus Australien und mittlerweile kommen sogar auch ein paar aus England. Und diese Kids spielen da eine ganze Woche lang Theater. Alle schlafen in großen Schlafsälen und sowas. Und ich mache da quasi jeden Tag Impro-Theater, den ganzen Tag lang. Und dann bin ich ja auch MC auf der FedCon! Also versuche ich zu verstehen, wie da alles abläuft und ob es das gleiche ist wie hier, oder eben nicht. Und dann muss ich noch eine ganze Menge fernsehen …

MissGeek: Vielen Dank für dieses Interview, Lori! Wir wünschen dir deine tolle Zeit auf der FedCon und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr zur MagicCon 2019 wiedersehen!

English Version

MissGeek: Hello Lori and thank you so much for taking the time to speak with us. You’ve been here in Bonn more often than we have. It’s your tenth year here, if I’m not mistaken?

Lori Dungey: Yes. I wasn’t sure if it was ten or twelve, but I’ll go with ten then.  Because, generally, the fans know actually better than I, do so ten it is!

MissGeek: Do you remember your first RingCon? What was it like? What were your first impressions?

Lori: Yes, Mark and Craig had talked about this convention that they went to.  They were doing improv comedy and they were sort of getting a little bit bored after two or three years, so they had said to Dirk “We know this woman, she is a Hobbit. She does it rough. She should come“. And all he said was “Yes, alright“. So I came for the first time. I am pretty sure that Mark and I did the panel together on stage, and we were so used to working together, being buddies and just being rude to one another. He said something snarky to me and I said something snarky back to him and the audience kind of went “Uhhhh“. There was a little bit of a sense of “Ooh, she is dissing Mark, the MC!“ I wasn’t an MC at that point, so I just dissed him a bit more and they thought that was hilarious. So we started to build more of a thing of being a bit cheeky to one another.
Those guys really walked me through it. They really kind of explained what I had to do and so I was really prepared. I wrote all about my experience and the audition process, and then the makeup and the hair and all the people. They said it’s kind of like putting on a show, you know. It’s not just waiting for people to ask you questions. So I was like “I am prepared!”
So yeah, I sort of put on a show of what it was all like for me to do Lord of the Rings and all that sort of blah blah. And I think people appreciated that. And it was much easier for me because nobody knew me. I knew I really had to prepare so I could win them over!

MgicCon 2018, Maritim Hotel Bonn, Foto: Tobias Schad – www.schad-foto.de

MissGeek: You certainly did that! Do you have any favorite memories from all the conventions you’ve been to? I bet there are so many!

Lori: I just love all the Kiwi-Panels that I have done with Mark and Craig! We don’t see one another very much, especially Craig because he’s not in New Zealand, so it was always like a really lovely coming back to your family, to your brothers –  your brothers in improv! It is just those guys, being with them and having time with them, which was really nice.

MissGeek: It’s kind of the same for us. Being with friends, that’s what these Conventions are all about.

Lori: Yeah, I think it’s kind of wacky that it’s like that, even for some of the actors that have been coming for so long. We would always say that the actors are important, but yeah … no. You could almost have a convention with no actors. I mean, you kind of want them, they are icing on the cake, but you can almost have a convention were people just come to spend time with one another.

MissGeek: So you saw RingCons, you saw HobbitCons and you saw two MagicCons happen. How are they different? Are there any differences at all? And do you have a favorite convention?

Lori: I don’t know if there is a whole lot of difference. I mean, yeah, less Lord of the Rings costumes. And there were a couple of years when it was like the fantastic last few Lord of the Rings conventions. I think more people used to wear costumes. Or maybe there are just more people in general? I enjoyed it when there was Lord of the Rings and then different fantasy costumes and you go ‘Oh, where are you from?’
I think one of the most fabulous things was coming around the corner and seeing huge Lego characters from Lord of the Rings. It was just like ‘Oh my god! That’s so funny!’  I think only at RingCon you could have all these Hobbits together. That was pretty funny. I thought that was pretty neat.

MissGeek: We already talked about improv. You did many improv workshops at RingCon and I always feel like improv is something that helps people to come out of their shell, to gain more self-confidence. Is there any more advice that you can offer to people who want to gain more confidence?

Lori: Try and say ‘yes’. Try and ‘yes’ as opposed to ‘no’. Apparently a guy did this and he wrote a book about it. There was a period of time when he made a bet with someone to say ‘yes’. And he said it led him to lots of interesting places, some of the places he probably did not want to be. I thought ‘Wow! That’s putting your money where your mouth is!’

MissGeek: So he basically just said ‘yes’ to everything?

Lori: Yeah, apparently it was a real challenge. Maybe he only did it for a few days, I can’t remember. But that was interesting, because a lot of people say ‘no’ or they say ‘Yes, but…’ , which is actually a bit like saying ‘no’. So say ‘yes’ a bit more and try to be nice to one another. That’s the lovely thing in improv. They say ‘Make the other person look good; make them have a great time’, and if everybody is thinking that, then everyone is going to have a great time. Because everybody is making sure everybody else has a great time. That’s kinda nice.

MissGeek: It is! Are you going to do more improv workshops at future conventions?

Lori: Well, I would like to, but there’s no time! Which is a bit of a bummer, because with more MCing duties you’re just going from here to there to here to there.

MissGeek: That’s a shame. I’ve never had the opportunity to attend one.

Lori: Yeah, some people have said some really lovely things. There was a fellow once, he asked a question but then he said “Also, I have to tell you that I did a workshop with you and I said I wanted to be an actor, and you said ‘Bloody well just do it!’” Something like that, it was probably something ruder. And he said “I quit my job and I really started to work and get better skills, and now I’ve got my first job!” Wow. That was pretty keen.  And it was lovely that he told me this. That was really nice.

MissGeek: So now that you’ve mentioned that you are the ‚Mistress of Ceremonies‘, how did that happen? How did you become Mini-Mark?

Lori: Well, I think when Mark became the MC we realized that there used to be people who didn’t stay on stage with the actors. And we talked about that. We both thought that it was really important if the actors wanted to have someone on stage with them. The other MC would basically just introduce you and then leave. I knew that, so I was prepared. But there are some actors who just kind of went “Where did that nice guy go?” And you know how fans are. They’re a bit shy sometimes. They don’t know you, so you need some time to talk about yourself, what you do. That makes them feel a little more save and happy, and then they go “I’m gonna ask that question!” and then up they go. We always wanted to make sure that there was someone on the stage. And because there were two stages going at the same time and I have done much of MC work, he [Mark] said “We want you to take the second stage. You can do some panels at the main stage, so I can get a break.“ Because poor Mark never got a break. That’s just how it came about, because we decided that we are going to stay on stage and not just walk off and leave them.

MissGeek: Finally we would like to ask you about your current or upcoming projects. What have you planned after returning home from MagicCon?

Lori: Three days after I get back I’m getting in my car and driving down to Hawk’s Bay [NZ], and I’ll teach at the National Youth Drama School for a week. It’s like in the movie Fame. It’s a school like that. Three hundred kids from all over the country, some from Australia, some now come from England as well. These kids do theatre for a whole week. They all sleep in the dormitories and stuff like that. And I am basically doing improv every day, all day. And then I’m MCing at FedCon! So I’m trying to understand how it all works, and if it’s the same or if it’s not. And then watch a lot of TV.

MissGeek: Thank you so much for this interview, Lori! Have a great time at FedCon and hopefully we’ll see you again next year for MagicCon 2019!

 

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