Autor: Sara Hirschmüller

Alter: 21 Was ich so mache: Anglistik und Kunstgeschichte in Münster studieren und als freie Journalistin jobben Fandoms: Harry Potter, A Song of Ice and Fire, Lord of the Rings, Supernatural, Sherlock Events: RingCon, HobbitCon, Gamescom und ComicCon The geekiest thing I ever did: Im Englischunterricht ging es um Werbeanalyse. Als Beispiel, was noch weiter folgen würde, wedelte mein Englischlehrer mit einer Doctor Who Werbeanzeige für einen Teddy. Ich hatte mich wohl etwas zu offensichtlich gefreut. Als die Anzeige dann tatsächlich zu analysieren war und niemand wirklich wusste, was Doctor Who ist, zitierte mein Lehrer mich nach vorne, um der ganzen Klasse das zu erklären. "Auf Englisch, bitte!" Und so hielt ich eine halbe Stunde lang ein spontanes Referat über Doctor Who.
The Cursed Child – Spoiler Kritik zum Buch

The Cursed Child – Spoiler Kritik zum Buch

Eigentlich wollte ich ja auf die deutsche Version warten. Vor ein paar Tagen hatte ich sie sogar vorbestellt. Am Montag überkam es mich dann aber doch: Ich musste „Harry Potter and the Cursed Child“ JETZT haben. Unbedingt. Komme was wolle.
Aus reiner Neugierde schaute ich auf der Internetseite des Buchladens meines Vertrauens nach, ob noch welche im Bestand wären bzw. ob die englische Ausgabe überhaupt hier verfügbar wäre.

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Künstler-Interview: Lisa Henke

Künstler-Interview: Lisa Henke

Auf der ComicCon haben wir uns mit einigen sympathischen und talentierten jungen Künstlern unterhalten. Ein paar haben wir sogar interviewt und wollen euch das natürlich auch nicht vorenthalten.
Hier findet ihr das Interview mit Lisa Henke. Schaut mal auf ihrer Seite vorbei!

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„Beam me up, Scotty!“

„Beam me up, Scotty!“

Ich muss euch etwas gestehen: Ich habe absolut keine Ahnung von Star Trek. Nicht einmal ein bisschen. Meine Wissen beschränkt sich auf die neuen Film und da hört es auch schon auf. Trotzdem war ich neugierig. Neugierig auf diesen Hype den Star Trek auslöst und neugierig, was jenseits der Grenzen der RingCon und HobbitCon noch so für Conventions gibt.

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Geeks unter sich – Interview mit T7 Production

Geeks unter sich – Interview mit T7 Production

Tobias (unser wundervoller Fotograf) und ich sitzen auf den Barhockern im Vapiano und starren auf den Bildschirm seines kleinen Tablets. Darth Maul und eine Gruppe Jedi liefern sich einen unerbittlichen Kampf. Das Youtube-Video stockt. Doofes Internet.

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Cosplay-Interview: Sascha

Cosplay-Interview: Sascha

Auf der HobbitCon nutzten wir natürlich auch wieder die Gelegenheit und interviewten ein paar Cosplayer zu ihren Kostümen, die Arbeit die sie darin investierten und ihren Plänen für die Zukunft. Auch Sascha, den Gewinner des diesjährigen Cosplay Contests, haben wir uns geschnappt.

Vielen Dank für das tolle Interview!

Wann und warum hast du mit dem cosplayen angefangen?

Die Wurzel liegt bei mir darin, dass ich früh mit Volkstanz angefangen habe und da gehört das Umziehen und Kostümieren dazu. Ich habe in einer größeren Tanzgruppe mitgemacht. Wir waren auch weltweit unterwegs auf Tournee und da haben wir bis zu 20 Tänze aufgeführt. Da hat man sich halt an einem Abend 20 Mal umgezogen. Verschiedene Rollen und verschiedene Tänze. Da war ich sieben. Ich denke schon, dass die Wurzel darin liegt, aber mit richtigem Cosplay und selbst Sachen kreieren und nähen habe ich so 2002/03 angefangen mit den Herr der Ringe Filmen. Warum? Ich bin sehr detailverliebt und es hat mich fasziniert, mit wie vielen Details die da gearbeitet haben und was die alles hergestellt haben. Vieles sieht man ja auch gar nicht in den Filmen, sondern nur später auf den Bildern. Die ganzen Details zu reproduzieren und fertig zu stellen, das ist einfach mein Ding.

Was war dein erstes Kostüm?

Ich habe tatsächlich ein Legolas Kostüm gemacht mit einer blonden Perücke. Habe dann auch, was ich heute z.B. nicht mehr machen würde, einfach günstige Stoffe genommen und dann nicht so viel darauf geachtet. Das war mein erstes und auch eher ein Faschings-Kostüm. Das habe ich auch, glaube ich, nur einmal angehabt. Als ich dann gesehen habe, dass es super toll angekommen ist, habe ich dasselbe Kostüm noch einmal komplett aus Leder gemacht. So wie es filmgerecht gewesen wäre. Habe es dann auch ein paar Mal getragen. Dann ging das so weiter. Weil ich Probleme hatte, als einer der dunkle Haare hat eine blonde Perücke zu tragen – das fand ich nicht eins-zu-eins – habe ich Charaktere gesucht, die zu meinem Aussehen passen.

Hast du ein Lieblingscosplay oder magst du alle gleichermaßen?

Ich mag eigentlich alle. Es ist schwer sich festzulegen. Jedes Kostüm hat seine Vor- und Nachteile. Interessant für mich ist immer, wie die Leute auf mich reagieren und die Figur erkennen oder ob sie mich vielleicht sogar mit einer anderen Figur verwechseln, und wie man sich in dem Cosplay benimmt, also was man daraus macht. Wenn du z.B. eine Ork-Maske trägst, dann weiß keiner, wie du im wahren Leben aussiehst und man benimmt sich automatisch freizügiger. Man kann vieles machen, was man sich sonst nicht unbedingt trauen würde: Quatsch machen oder Leute anbrüllen. Das ist schon faszinierend, wenn man in diese Rolle hineinschlüpft und sich auf einmal alles verändert.

Die Leute auf den Conventions reagieren ja häufig auf dich als Cosplayer. Hast du da eine Lieblingserinnerung? Was war dein schönster Moment als Cosplayer?

Ich mag es gerne, wenn wir auf Fantasy-Märkten waren, als Gruppe oder ich alleine, und du als Figur erkannt wirst. Gerade von den Kindern und den jüngeren Leuten und dann angeschaut wirst, als wärst du der Charakter. Wenn du das Glänzen in den Kinderaugen siehst, dann ist das eigentlich schon das, was ich erreichen möchte. Dass die Leute dich angucken und sagen „Das ist toll“ oder „Du siehst genauso aus“ und deine Arbeit dadurch mit Respekt behandeln. Das ist wirklich der schönste Moment. Einen Moment explizit, wo ich mich am besten gefühlt habe: Als ich vor zwei Jahren mit der Zwergenrüstung auf dem Cosplay Contest der HobbitCon war. Das Gefühl als ich gewonnen habe hat mich total überrollt.

Sascha beim Cosplay Contest vor zwei Jahre
Sascha beim Cosplay Contest vor zwei Jahre

Welches Kostüm war am schwierigsten herzustellen?

Das letzte Cosplay. Der Wargreiter, definitiv. Die ganze Mechanik und alles zu kreieren war einfach learning-by-doing. Ich habe im Baumarkt sehr viel Material geholt und ungefähr ausgerechnet was ich brauchen könnte. Zwei oder dreimal habe ich noch nachkaufen müssen. So hat das angefangen. Wie gesagt, dann die Konstruktion bauen und schauen, dass es funktioniert und man sich darin bewegen kann. Es durfte nicht zu schwer sein, aber auch nicht unstabil. Viele Faktoren die man berücksichtigen musste. Ein sehr großes Projekt und es hat dementsprechend lange gedauert: Planung zwei Jahre und sechs Monate intensive Arbeit. Da muss ich ehrlich sagen, habe ich mich ein bisschen übernommen. Ich habe es definitiv unterschätzt. Jetzt im Nachhinein würde ich auch wissen, was ich anders machen würde, damit es besser wäre. Aber die Erfahrung macht man immer, wenn man irgendetwas gemacht hat: Man ist zwar zufrieden, aber man weiß, was man da verbessern würde.

Kannst du dich mit den Charakteren identifizieren, die du darstellst oder wählst du sie einfach aus, weil dir das Kostüm gefällt?

Ich finde es toll, wenn die Leute diesen Charakter spielen. Ich bin allerdings nicht so sehr auf das Schauspielern konzentriert. Sagen wir es eher so: Teils, teils. Wenn ich als Kili rumlaufe, dann benehme ich mich eher wie ein Zwerg. Damit habe ich kein Problem und mache es auch gerne, aber wenn du dann irgendwelche Posen durchführst, das ist dann Teil des Cosplayens und sich so zu verhalten, wie die Figur es tun würde.

Hast du schon weitere Cosplays in Planung?

Ich habe immer mehrere Projekte am laufen. Gerade im Moment bin ich ein bisschen in die Star Wars Szene übergeschwappt. Mache viel für die Kinder Mandalorianer-Rüstungen. Für die Star Wars Convention in Speyer im Technik-Museum, die ist im September, werde ich vielleicht sogar einen Stand machen, wo ich mit den Kindern vor Ort etwas machen würde in Richtung Mandalorianer, Rüstungen und so weiter. Natürlich mit den Eltern zusammen. Das man dann einfach da eine kleine Aktion startet. Ansonsten im Fantasy und Herr der Ringe-Bereich habe ich noch mehrere Projekte, die ich angefangen und nie fertig gemacht habe, die werde ich jetzt einfach eins nach dem anderen abschließen. Ich habe eine Elrond Rüstung angefangen, die des zweiten Zeitalters aus Metall, also mit echtem Material. Das wird die nächste Herausforderung, die endlich fertig zu bekommen.

Second Breakfast und Erinnerungen eines Nerds – Tag 2 der HobbitCon

Second Breakfast und Erinnerungen eines Nerds – Tag 2 der HobbitCon

Der zweite Tag der HobbitCon begann erstaunlicherweise wirklich wach, munter und mit doch mehr Schlaf gesegnet als an manch anderen Conventiontagen. Der Morgen danach zum Beispiel lies mich glauben, ich wandle unter den lebenden Toten. Da unser Fotograf Tobias und ich unser Convention-Quartier in einem Hostel in Bonn aufgeschlagen hatten, hieß es für uns zuerst einmal Bahn fahren, wobei wir auf dem Weg noch fix Proviant in Form von Bagels holten. Ein zweites Frühstück durfte an diesem Wochenende natürlich nicht fehlen.

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Cosplay-Interview: Irene

Cosplay-Interview: Irene

Auf der HobbitCon nutzten wir natürlich auch wieder die Gelegenheit und interviewten ein paar Cosplayer zu ihren Kostümen, die Arbeit die sie darin investierten und ihren Plänen für die Zukunft. Unter anderem haben wir auch Irene interviewt, die mit ihrem ersten Cosplay schon einmal am Cosplay-Contest der HobbitCon teilgenommen hat.

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Game of Thrones: Die Küchenschlacht

Game of Thrones: Die Küchenschlacht

Ich koche und backe ziemlich gerne. Dabei bin ich auch ab und an experimentierfreudig und selten wird ein Rezept zweimal gekocht bzw. gebacken.
Meine Experimentierfreudigkeit führte mich, als großer „Game of Thrones“-Fan, natürlich auch zu dem offiziellen Kochbuch der Sendung vom Zauberfeder-Verlag.

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