Sam Heughan ist Jamie Fraser in der Erfolgsserie Outlander., Foto: Tobias Schad

Von Hochzeiten und Todesfällen, Zeitreisen und Alienentführungen

Nach einer durchtanzten und sehr, sehr kurzen Nacht ging es am Samstag Morgen direkt wieder zum Maritim. Unser geliebter, auch etwas zerknautscht wirkender, Master of Ceremonies Mark Ferguson animierte das Publikum glücklicherweise erst zu einer kleinen Runde Morgengymnastik, bevor er das Programm offiziell einläutete.

Tag 2 auf der RingCon 2015

Zuerst stand das Panel des Joffrey-Darstellers Jack Gleeson auf dem Plan, welcher trotz langer Nacht und früher Stunde einen aufgeweckten Eindruck machte und zum Glück mit seiner Rolle in Game of Thrones wirklich nichts gemeinsam zu haben scheint. Auf uns wirkte er stets sehr freundlich und offenherzig, teilweise ein wenig zurückhaltend, was sich aber von einer Sekunde auf die andere ändern konnte, beispielsweise als MoC Mark Ferguson kurz die Bühne verließ und Jack die Gelegenheit nutzte, um ausgiebig herumzutanzen und zu springen, nur um bei Marks Rückkehr ein wenig ertappt zusammenzuzucken – ein sehr niedlicher Anblick. Jack beantwortete die Fragen der Fans sehr offen und ausführlich und plauderte viel über seine Erfahrungen während der Dreharbeiten. Besonders die Purple Wedding, seine letzte Szene in der Serie, war immer wieder Thema. Diese sei auch eine von Jacks absoluten Lieblingsszenen, obwohl er es immer recht unangenehm fände, sich seine eigenen Szenen anzuschauen. Er betonte immer wieder, dass es sehr großen Spaß gemacht habe diese Szene zu drehen, bis auf den Moment, in dem er die dort auftretenden Musiker, die Band Sigur Rós, mit Münzen bewerfen musste. Unter diesen Münzen befanden sich sowohl echte als auch gefälschte Münzen – alle mit eingraviertem Wappen von Kings Landing und dem Konterfei König Joffreys – und ausgerechnet eine der echten Münzen traf einen der Musiker mit voller Wucht am Kopf. Es war ihm anzusehen, wie Leid ihm das ganze Tat.

Auch die beliebte Frage nach Streichen, die während der Dreharbeiten gespielt wurden, tauchte wieder auf. Wie schon andere vor ihm erzählte Jack, dass etlichen Schauspielern falsche Scripts ausgeteilt wurden, in denen ihre Rolle einen frühzeitigen Tod starb. Da das bei Game of Thrones jedoch nichts ungewöhnliches ist, kam wohl einigen gar nicht in den Sinn, dass es sich um einen Scherz handeln könnte und das Script wurde wortlos akzeptiert und gelernt – so konnte ein Streich auch mal nach hinten losgehen. Außerdem fiel Jack ein besonders fieser Streich ein, dem Gwendoline Christie, die Brienne-Darstellerin, zum Opfer fiel. Ihr wurde ein fingierter Zeitungsartikel zugespielt, in welchem sie als äußerst unhöflich und gemein gegenüber ihren Fans dargestellt wurde, dabei sei sie laut Jack einer der warmherzigsten Menschen, die man sich vorstellen könnte! Daraufhin sprachen die Produzenten, die hinter diesem Streich steckten, sie auf diesen augenscheinlichen Fauxpas an und Gwendoline wusste gar nicht, wie ihr geschieht. Schon sehr gemein, aber irgendwie muss man sich am Set ja bei Laune halten.

Auf die Frage hin wie es denn für ihn wäre, eine der meistgehassten Figuren der TV-Geschichte zu verkörpern, antwortete er, dass das für ihn als Schauspieler sehr erfüllend und natürlich eine Bestätigung dafür sei, dass es seinen Job gut gemacht hat. Von Fans habe er auch nur positive Reaktionen erhalten, diese wüssten zum Glück seine Rolle von seiner realen Person zu trennen. Denn, wie er selbst betonte, er sei überhaupt nicht „hateable“ sondern sehr „lovable“. Das können wir bestätigen!

Bereits nach der Hälfte seinen Panels verließ ich eilends den Saal, denn auch die Probe unseres RingChoirs hatte schon angefangen. Da war es wieder, das alte Problem auf Convention. Man müsste sich wirklich zerteilen können um alles zu sehen, was man sehen will. Das nachfolgende Panel von Carice van Houten verpasste ich daher, aber Prioritäten müssen nun einmal gesetzt werden. Außerdem sollte ich am nächsten Tag noch einmal Gelegenheit dazu haben, diese Dame auf der Bühne zu erleben. Doch dazu später mehr.

Nach der Chorprobe blieb keine Zeit zum durchatmen, es ging direkt mit dem 1 ½ stündigen Outlander Special weiter. Alle anwesenden Gäste wurden unter großem Jubel auf der Bühne willkommen geheißen, doch war der Applaus für Sam Heughan (Jamie Fraser), Duncan Lacroix (Murtagh Fraser) und Graham McTavish (Dougal McKenzie) besonders groß, denn diese drei konnten am Vortag bei der Opening Ceremony im Gegensatz zu Gary Lewis (Colum McKenzie) und der Autorin selbst, Diana Gabaldon, noch nicht anwesend sein.
Innerhalb weniger Sekunden hatten sich schon lange Schlangen hinter den Mikrophonen im Saal gebildet und die Fragerei begann. Es wurden viele Fragen zur ersten Outlander-Staffel gestellt, die in Deutschland im Frühjahr auf VOX ausgestrahlt wurde, doch auch die zweite Staffel war ein großes Thema, zu welchem die Schauspieler sich jedoch natürlich noch nicht äußern durften.
Ein Fan fragte die Schauspieler wie ihre Charaktere denn reagieren würden, wenn sie in die heutige Zeit reisen würden. Daraufhin meinte Graham nur, dass die Zukunft sich vor Dougal in Acht nehmen sollte. Graham selbst würde aber viel lieber einmal Claire gleichtun und in die Vergangenheit reisen. Duncan überlegte kurz und kam zu dem Schluss, dass Murtagh sich sicher einer Biker Gang wie den Sons of Anarchy anschließen würde. Das können wir uns nur zu gut vorstellen! Gary war der Meinung, dass Colum sich besonders über die Entwicklung des Internets freuen würde und sicher den ganzen Tag im Internet surfen würde. Außerdem würde er seine Zeit nutzen, um für ein unabhängiges Schottland zu kämpfen, ein Thema, das Gary selbst auch sehr am Herzen liegt. Sam ist der Meinung, dass Jamie in der Zukunft recht gut zurechtkommen würde, da dieser schon ein recht moderner Kerl wäre. Vermutlich würde er besonders an schnellen Autos Gefallen finden und eine große Familie gründen.
Auf die Frage nach merkwürdigen Begegnungen mit Fans hin wusste Diana eine kleine Anekdote zu erzählen. Auf drei verschiedenen Lesungen seien unabhängig voneinander drei Mädchen auf sie zugekommen, die ihr stolz ihr Tattoo präsentierten: basia culos meos, auf den Allerwertesten gestochen. Wenn auch etwas irritiert, zeigte sich Diana doch beeindruckt. Nicht jeder wisse immerhin, wie man „Kiss my ass“ auf Latein sagt. Etwas merkwürdigeres sei ihr aber noch nicht passiert. „People with mental derangements don’t have the attention span to read these books.“ sagte sie und lachte.
Außerdem wurde sie gefragt, ob es denn auch Männer gäbe, die ihre Bücher lesen würden. Das wäre natürlich der Fall, antwortete Diana. Spätestens nachdem diese nicht mehr ausschließlich als Liebesroman, sondern allgemein als Fantasy eingeordnet wurden. Besonders vor langen Reisen würden Männer wohl nach den dicksten Büchern in Buchhandlungen Ausschau halten – und das wären nun mal meistens ihre. Außerdem habe sie auch schon viel positives Feedback von Soldaten bekommen, die ihre Bücher an der Front lesen. Sie habe sogar schon ein Foto geschickt bekommen, das einen Soldaten zeigt der auf seinem Panzer sitzt und seinen Kameraden einen ihrer Romane laut vorlese.

Ein wenig in Verlegenheit gebracht wurden die Schauspieler als ein Fan sie aufforderte, sich zwischen Claire, Geillis Duncan und Mrs. Fitz zu entscheiden. Welchen dieser drei Charaktere würden sie heiraten wollen, welchen umbringen und mit welchem ins Bett gehen? Graham war der erste, der es sich wagte zu antworten. Zuerst betonte er, dass er natürlich als Dougal spreche und nicht als er selbst, und Dougal würde das Bett natürlich mit Geillis teilen wollen. Die nächste Entscheidung fiele ihm schwer, doch vermutlich würde Dougal Mrs. Fitz heiraten und Claire dementsprechend umbringen müssen – Mrs. Fitz sei einfach die bessere Köchin! Sam bestätigte ihm daraufhin, dass Claire wirklich nicht gerade für ihre Kochkünste bekannt sei, enthielt sich ansonsten aber einer Antwort. Duncan kam zu dem Schluss, dass er wohl alle drei Dinge mit Mrs. Fitz tun würde, während Gary in seinem Stuhl immer kleiner wurde und meinte, dass dies einer der Momente sei, in denen man sich nichts sehnlicher wünscht als von Aliens entführt zu werden. Der Ärmste!

Im Anschluss hielt Stefan Servos einen Vertrag darüber, wie Geeks die Welt erobern (oder bereits erobert haben). Doch zuerst musste klargestellt werden, was denn nun der Unterschied zwischen Nerds und Geeks ist, denn offensichtlich stehen nur Geeks auf Star Wars, während Nerds allesamt Trekkies sind. Dementsprechend sprechen Nerds natürlich fließend Klingonisch, haben Sci-Fi Spielzeuge und lieben Wissenschaftssendungen, während Geeks „nur“ Repliken von Lichtschwertern besitzen und T-Shirts mit Superheldenaufdruck tragen. Klingt logisch. Nachdem wir also zu dem Schluss gekommen waren, vermutlich alle Gerds zu sein, begaben wir uns mit Stefan auf eine kleine Zeitreise von den Anfängen der Geek- und Nerd-Kultur in Film und Fernsehen bis zur heutigen Zeit, darunter Perlen wie Die Rache der Eierköpfe (Original: Revenge of the Nerds) und ein Film über verrückt gewordene Rollenspieler namens Labyrinth der Monster (Original: Mazes and Monsters), sogar mit Tom Hanks in der Hautrolle. Was haben wir gelacht! Und vielen Dank, lieber Stefan, für die Erweiterung meiner Liste von Filmen, die ich unbedingt gesehen haben muss.

Nach diesem Vortrag gönnten wir uns erst einmal eine Pause – immerhin war es schon 15 Uhr und wir hatten seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Dann nutzten wir die Zeit, um uns mit Freunden zu treffen, die nur für den Con-Samstag angereist waren und schlenderten gemeinsam über das Con-Gelände, um den einen oder anderen tollen Cosplayer vor die Linse zu bekommen. Ich hatte den Eindruck, dass es dieses Jahr weniger Kostümierte als im Vorjahr oder auf der HobbitCon gab, doch die Kostüme der Anwesenden waren so wunderschön und detailgetreu wie eh und je. Natürlich konnte man viele verschiedene Charaktere aus Game of Thrones antreffen, seien es Starks, Lannisters, Tyrells, Targaryens oder Martells. Wir begegneten auch der ein oder anderen Claire, sowie etlichen Angehörigen der Clans Fraser und McKenzie, Druidinnen und sogar Mrs. Fitz! Es war schwer zu übersehen, dass Outlander neben Game of Thrones das große Thema der RingCon 2015 war. Wir freuten uns außerdem sehr wieder viele Hogwartsschüler und -schülerinnen aus allen vier Häusern anzutreffen, denn auch das Thema Harry Potter war endlich zur RingCon zurückgekehrt. Natürlich waren auch viele Zwerge, Hobbits, Elben und andere Völker Mittelerdes vertreten, doch auch Figuren aus verschiedenen Disney- oder Pixar-Filmen, sowie einige Helden aus den Verfilmungen der Comics von Marvel und DC. Die Vielfalt der Kostüme war atemberaubend!

Wir hatten uns noch lange nicht sattgesehen (ich glaube nicht, dass das überhaupt möglich ist) als es für uns Zeit für das nächste Panel war. Spartacus-Darsteller Liam McIntyre war nun damit an der Reihe den Fans Rede und Antwort zu stehen, und das tat er nur zu gern. Energiegeladen und fannah wie er ist, hielt er sich nicht lange neben Mark auf der Bühne aus, sondern begab sich schnell in den Zuschauerraum um den Fragen der Fans auf Augenhöhe zu begegnen. Dabei rannte er von einer Seite des Saales zur anderen, kletterte auf Stühle, kehrte ab und an für kurze Pausen auf die Bühne zu Mark zurück, bevor er sich wieder hinunter zu den Fans begab. Wer einmal ein Panel von unserem Lieblingszauberer Radagast, Sylvester McCoy, gesehen hat, weiß ungefähr wovon ich spreche. Zum running gag wurde die Frage eines Fans, ob der denn seine Muskeln vermisse, die er während der Dreharbeiten zu Spartacus noch gehabt habe. Liam schien die Frage beim ersten Mal gar nicht verstanden zu haben (verstehen zu wollen?), woraufhin Mark diese süffisant grinsend noch einmal besonders langsam und deutlich für ihn wiederholte. Liam beklagte sich darauf, wie schwer ihm morgens das aufstehen falle, da er ja keine Muskeln mehr habe – natürlich würde er diese also vermissen. Der Faden wurde später immer wieder aufgenommen, als er beispielsweise auf die Bühne sprang und sich verwundert umschaute: „Wow! What muscles actually can do …“.
Mit seiner herzlichen, offenen und aufgeweckten Art hat Liam sich schnell zu einem der Lieblinge und Highlights dieser Con entwickelt. Auch wir haben ihn direkt ins Herz geschlossen. Schade nur, dass wir ihn nicht zusammen mit Craig Parker erleben konnten, der leider aufgrund von Drehverpflichtungen kurz vor der Con absagen musste. Aber wer weiß? Vielleicht ergibt sich ja auf einer späteren Con noch einmal die Möglichkeit, die beiden gemeinsam in Aktion zu erleben. Das dürfte auf jeden Fall ein unvergessliches Panel werden!

Nach Liams fantastischen Panel betrat ein weiterer Liebling der diesjährigen RingCon die Bühne: Sam Heughan, auf den nun sein Einzelpanel ohne seine Schauspielerkollegen und Diana Gabaldon wartete. Es wurden natürlich wieder viele Szenen auf der ersten Staffel von Outlander thematisiert, so zum Beispiel die Reparatur der Mühle in Folge 12, Lallybroch, dem ersten Problem dem Jamie sich als Laird stellen muss. Dazu muss er sich quasi nackt ins eiskalte Wasser des Mühlbachs begeben, doch nicht allein. Mit ihm im Wasser befand sich ein Mitarbeiter, der immer wieder die Narben auf Jamies Rücken zurechtrücken musste. Irgendwann fielen Sam dessen blaue Lippen und sein Zittern auf – dabei stand er nur teilweise im Wasser, im Gegensatz zu Sam, der schon seit einer Stunde im Wasser herumplantschte. „Wenn ihm schon so kalt ist, wie kalt muss mir dann erst sein?“, dachte er sich. Offenbar war Sam so in seiner Rolle aufgegangen, dass er die Kälte des Wassers einfach ausgeblendet hat. Das nenne ich Einsatz!
Außerdem erzählte Sam von den Dreharbeiten der allseits geliebten Hochzeitsszene, bei welcher wohl Duncan zu Jamies ohnehin schon langem Namen immer noch weitere Namen dazudichtete, sodass Claire sich dann beipielsweise einem James Alexander Malcolm McKenzie Optimus Prime Fraser gegenüber sah, was natürlich zur Folge hatte, dass kaum jemand ernst bleiben konnte und es wohl eine Weile gedauert hat, bis diese Szene im Kasten war.
Schon beim Outlander Gruppenpanel am Mittag konnte man sehen, wie gut sich gerade Sam und Graham verstehen. Da uns als Hobbitconnies Graham ganz besonders am Herzen liegt, wurde Sam auch häufiger nach der Zusammenarbeit mit ihm gefragt. Sam erzählte daraufhin, dass Graham ihn oft mit seinem Mut beeindruckt hätte – oder vielmehr mit der Abwesenheit dessen. Einmal während nächtlicher Dreharbeiten hätten beide zusammen in einem Zelt gesessen und auf ihren Einsatz gewartet, als sie plötzlich Motorengeräusche hörten. Ein großes Fahrzeug, welches Beleuchtungstechnik geladen hatte, näherte sich ihrem Zelt und Sam bemerkte, wie Graham auf seinem Stuhl immer mehr verkrampfte und offenbar befürchtete, dass das Fahrzeug im Dunkeln ihr Zelt übersehen könnte. Und tatsächlich durchschnitt ein Teil der Ausrüstung die Zeltwand und verfehlte Sam nur um wenige Zentimeter. Zu diesem Zeitpunkt hatte Graham jedoch schon längst das Weite gesucht, doch behauptete hinterher stolz, er wäre es gewesen der Sam das Leben gerettet hat. Da müssen wir unseren Zwergen auf der HobbitCon mal auf den Zahn fühlen, ob es denn noch weitere solcher Geschichten über Graham gibt – so hätten wir ihn gar nicht eingeschätzt. Aber niedlich ist das ja schon, irgendwie.
Auf die Frage hin, ob er denn auch gern einmal in die Vergangenheit reisen würde antwortete Sam, dass ihm die Zukunft eigentlich viel lieber wäre, da er selbst ein großer Sci-Fi Geek sei. Sei es Star Wars, Star Trek (Aha! Also noch ein Gerd!) oder Firefly (Jayne ist sein Lieblingscharakter), er hätte alle Serien und Filme verschlungen. Da sollte er sich doch unter uns bestens aufgehoben fühlen! Während des Panels kamen außerdem ein paar junge Frauen auf die Bühne, die Sam einen Scheck über mehr als 3000 Euro überreichten. Sie hatten für Leukaemia & Lymphoma Research gesammelt, eine Organisation die Sam in der Vergangenheit schon häufiger finanziell unterstützt hat. Eine tolle Aktion!
Leider konnten wir nicht bis zum Ende des Panels bleiben, da direkt danach Sams Fotoshooting stattfinden sollte und wir uns noch rechtzeitig in die Schlange von wartenden Fans einreihen wollten. In einer Stunde ließen sich etwa 700 Fans zusammen mit Sam ablichten! Dieser blieb dabei stets freundlich, höflich und strahlte, genau wie auf der Bühne, eine Ruhe und Gelassenheit aus, die einen jegliche Nervosität sofort vergessen ließ. Da gerieten nicht nur wir (zum wiederholten Mal, ähem) ins Schwärmen.

Doch da war es wieder, das Problem sich nicht zerteilen zu können. Leider verpassten wir den Anfang des grandiosen Costume Contests, der dieses Mal von Hydra Forge organisiert worden war. Nachdem die letzte Teilnehmerin ihr Kostüm der Jury präsentiert hatte, wurden jedoch noch einmal alle gemeinsam zur Preisverleihung auf die Bühne gerufen und wir konnten noch einmal alle Kostüme bewundern. Ich hätte wirklich nicht in der Haut der Jury stecken wollen! Platz eins und zwei in der Einzelwertung gingen an zwei Damen in wunderschönen Kleidern: Jupiter Jones Hochzeitskleid aus dem Film Jupiter Ascending und Cinderellas Ballkleid, wie wir es aus dem Disney Film kennen. Der dritte Platz ging, im Gegensatz dazu, an einen wirklich furchteinflößenden Ork. Ein schöner Kontrast, diese drei gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Der Preis für die beste Gruppe ging an drei Game of Thrones Cosplayer, die Sansa Stark, Margaery Tyrell und Lord Varys darstellten.

Mit dem Costume Contest war nun auch der letzte Programmpunkt für den Sonntag vorbei und alle begaben sich nun langsam in Richtung der Piano Bar und auf die Tanzfläche. Dort legte ab 22 Uhr Finn Jones selbst, unser Loras Tyrell, auf! Die Tanzfläche war erwartungsgemäß brechend voll, doch mir persönlich sagte seine Musikauswahl eher weniger zu. Gegen 24 Uhr wurde er dann jedoch von DJ Updi abgelöst, der nun einmal am besten weiß, was dem RingCon Publikum gefällt. Da ließen es sich auch Graham McTavish, natürlich noch immer im Kilt, und Duncan Lacroix nicht nehmen, zusammen mit den Fans das Tanzbein zu schwingen. Die letzte RingCon Party war noch einmal ein voller Erfolg, wie immer eine der besten Parties des Jahres und ich möchte gar nicht wissen wie spät (oder früh) es schlussendlich war, als wir völlig erschöpft in unsere Betten gefallen sind.

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