Cosplay-Interview: Irene

Auf der HobbitCon nutzten wir natürlich auch wieder die Gelegenheit und interviewten ein paar Cosplayer zu ihren Kostümen, die Arbeit die sie darin investierten und ihren Plänen für die Zukunft. Unter anderem haben wir auch Irene interviewt, die mit ihrem ersten Cosplay schon einmal am Cosplay-Contest der HobbitCon teilgenommen hat.

Vielen Dank an Irene für das Interview!

Irene mit ihrem ersten Cosplay

Irene mit ihrem ersten Cosplay

Wann und warum hast du mit dem cosplayen angefangen?

Ich habe Schneiderin gelernt und ich bin ein absoluter TV und Serienjunkie – Filme allgemein. Und um das zu kombinieren dachte ich mir: Mach doch Cosplay! Es ist also eine Kombination zwischen meinem Beruf, was ich auch sehr, sehr gerne mache, und eben meinem Hobby. Ich mache das auch noch nicht so lange, also eigentlich seit der zweiten HobbitCon.

Was war dein erstes Kostüm?

Mein erstes Cosplay war auch eine Hobbit Dame. Etwas rustikaler eher und nicht so elegant wie jetzt. Ich habe gedacht, ich fange mal klein an und probiere es mal.

Hast du ein Lieblingscosplay oder magst du alle gleichermaßen?

Ich finde jedes Cosplay hat seinen Charme und finde immer etwas Interessantes, was der Cosplayer trägt und dann frage ich danach: Wie hast du das gemacht? Wie wurde das produziert? Es muss mir nicht zwingend gefallen, aber ich finde immer etwas Schönes an einem Cosplay.

12968589_10208614940351495_711786128_nDie Leute auf den Conventions reagieren ja häufig auf dich als Cosplayer. Hast du da eine Lieblingserinnerung? Was war dein schönster Moment als Cosplayer?

Ich glaube, als ich auf der letzten RingCon den Athos von der BBC Serie „The Musketeers“ gecosplayed habe, haben echt viele Leute darauf reagiert. Auch gerade bei dem Shoulder-Pad, das er immer an hat, haben echt viele Leute danach gefragt: „Oh Gott, hast du das selbst gemacht? Wie hast du das gemacht?“. Und das Schwert, die Lederjacke, die Stiefel und der Hut. Da habe ich wohl die meisten Komplimente für bekommen und die Resonanz war sehr, sehr positiv.

Welches Kostüm war am schwierigsten herzustellen?

Definitiv Athos! Das war über mehrere Monate. Ich habe ungefähr ein halbes Jahr daran gearbeitet. Permanent. Habe Leder geprägt, habe Leder gefärbt. Oh Gott, ich mache das nie wieder! Das war wirklich am schwierigsten.

Kannst du dich mit den Charakteren identifizieren die du darstellst oder wählst du sie einfach aus, weil dir das Kostüm gefällt?136A8346

Ich mache es eigentlich, weil ich die Figur gut finde. Ich habe auch mal eine weibliche Version von Fili gecosplayed und Fili hat ja seinen Bruder Kili. Ich habe zu Hause auch einen Bruder und wir sind ein Herz und eine Seele! Das habe ich also mit Fili gemeinsam.

Hast du schon weitere Cosplays in Planung?

Oh Gott, da gibt es so viel. Ich überlege, ob ich mir für die nächste ComicCon Germany ein Cosplay zum Winter Soldier mache. Ja, einfach eine She-Version. Für die ComicCon im Juli mache ich wieder ein Cosplay aus der BBC Serie „The Musketeers“, und zwar die Constance.

 

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